Grand Tour du Tyrol

Skiplus vom Zillertal zum Reschenpass


Region: Zillertaler Alpen
Kondition: Kondition
Technik: Technik
Maximale Teilnehmer: 6
Preis: 4 Personen Euro 620.-, 5 Personen Euro 530.-, 6 Personen Euro 450.-
Inklusive: Organisation und Reservation, Führung durch staatlich geprüften Bergführer sowie dessen Spesen.

Charakter

Mittelschwierige Skitouren in teilweise vergletschertem Gelände.

Anforderungen

Technisch: Sicherer Stemmschwung in jeder Schneeart bis max. 40 Grad steil (kurze Einzelpassagen), sichere Spitzkehren, Trittsicherheit beim Gehen mit Ski am Rucksack.

Konditionell: Aufstiege zwischen 1 und 3 Stunden, Abfahrten zwischen 1 und 3 Stunden pro Tag.


Treffpunkt: Bahnhof Jenbach, 6200 Jenbach, Österreich

Beschreibung

Diese ungewöhnliche Skidurchquerung führt uns in 5 Tagen vom Zillertal zum Reschenpass. Der Fokus liegt beim Abfahrtsvergnügen; wir haben die Felle bei uns, aber wir verwenden vorhandene Aufstiegshilfen, wo es sich anbietet. So können wir in relativ kurzer Zeit diese recht ansehnliche Strecke bewältigen. Unser ganz besonderes Plus: Da wir in der Regel auf der sogenannten „falschen“ Seite abfahren, sind wir meist sehr einsam unterwegs und können viele unberührte Abfahrten in ruhiger Natur genießen.

Details

  • Teilnehmerzahl: Mind. 4 bis max. 6 pro Bergführer.
  • Leistungen Inklusive: Organisation und Reservation, Führung durch staatlich geprüften Bergführer sowie dessen Spesen.
  • Leistungen Exklusive: 5 Tage Halbpension, Liftpässe ,Transfers. Unterkunft: Gasthöfe und Hotels.
  • Sonstiges: Versicherung (Unfall, Reiserücktritt) ist Sache der Teilnehmer. Lesen Sie bitte die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

1. Tag
Wir treffen uns in Jenbach in Tirol (Anreise idealerweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln). Weiter geht es mit der Zillertalbahn und dem Bus nach Hintertux. Dort benutzen wir Lifte und Seilbahnen, um zur Höllscharte (ca. 3000 m, Übergang vom Ziller- ins Wipptal) zu gelangen. Der kleine Kaserer (3093 m) bietet uns ein nahegelegenes, schönes Gipfelziel. Anschließend haben wir die fantastische Abfahrt nach Toldern im Schmirntal vor uns. Unten angekommen fahren wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiter ins Stubaital, wo wir in einem gemütlichen Gasthof übernachten.

100 m

1600 m

4 Stunden

2. Tag
Mit den Seilbahnen des Stubaier Gletscherskigebietes verkürzen wir den Weg auf den Daunkopf (3225 m, 2 Std.). Von dessen Gipfel fahren wir hinunter zum einsamen Sulztalferner. Ein weiterer kurzer Anstieg führt uns über den Wütenkarsattel (3103 m, 1 Std.) zur Hochstubaihütte (3174 m,1 Std., im Winter gesperrt). Von dort aus wartet eine lange Firn-Abfahrt ins Windachtal, einem Seitental des Ötztals. Unser Ziel ist mit dem Ort Sölden erreicht, wo wir übernachten.

800 m

1700 m (je nach Schneeverhältnissen)

5-6 Stunden

3. Tag
Direkt von Sölden aus starten wir den heutigen Aufstieg. Mit der Seilbahn erreichen wir das Rettenbachjoch (2990 m), welches das Ötztal mit dem Pitztal verbindet. Der rechte Fernerkogel (3300 m, 2,5 Std.) bietet uns einen wunderschönen Skiberg. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast zeichnen wir unsere Spuren über weite Gletscher und schöne Firnhänge hinab ins Pitztal. Wir werden die Nacht im Ort Mandarfen verbringen.

700 m

1800 m

5-6 Stunden

4. Tag
Die Liftanlagen der Pitztaler Gletscherbahnen sind eine willkommene Hilfe, um das Mittelbergjoch (3166 m) zu erreichen. Die anschließende Abfahrt über den Taschachferner endet am Taschachhaus (2432 m). Hier verlassen wir diese beliebte Skivariante und steigen auf das Ölgrubenjoch auf (3044 m, 2 Std.). Auch heute können wir einen 3000er Gipfel „mitnehmen“: Die nahe gelegene Ölgrubenspitze bietet sich an (3452 m, 1,5 Std., optional). Die Hänge auf deren Westseite sind bei unserer Ankunft idealerweise schön „aufgefirnt“ und leiten uns hinunter ins Kaunertal. Wir übernachten in einem gemütlichen Hotel.

1000 m

2200 m

6 Stunden

5. Tag
Wieder helfen uns die Seilbahnen und Lifte der Kaunertaler Gletscherbahnen beim Aufstieg auf die herrliche Weißseespitze (3353 m, 2 Std.). Dieser Ski-Gipfel, der vom Kaunertal aus sehr häufig begangen wird, hat eine einsame Südseite und genau diese nutzen wir für einen gelungenen Abschluss unserer Tour. Mit einem Höhenunterschied von 1600 m ziehen wir auf traumhaften Firnhängen unsere Spuren bis ins Alpendorf Melag im Südtiroler Langtauferer Tal. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln (optional mit einem Sammeltaxi) werden wir bequem zum Bahnhof in Landeck-Zams gebracht. Von hier aus können wir unseren Ausgangspunkt Jenbach problemlos mit dem Zug erreichen.

500 m

1600 m

4 Stunden


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