Im Spätsommer und Herbst auf den Großglockner
Den höchsten Berg Österreichs in der ruhigen Zeit besteigen
Kondition:
Du bist ein Genießer, du liebst es gemütlich. 2 bis 3 Stunden Gesamtzeit sind kein Problem für dich.
Du magst gemütliche Touren, kannst auch etwas drüber hinausgehen. Bis zu 5 Stunden Gesamtzeit schaffst du gut.
Du bist schon etwas ambitionierter und es macht dir nichts aus, dich 6 bis 7 Stunden auf Tour zu bewegen.
Deine Ausdauer ist sehr gut, du bist nach einer 8- bis 9-stündigen Tour noch nicht „ausgepowert“.
Deine Kondition ist überdurchschnittlich gut und du kannst nach 9 bis 10 Stunden auf Tour immer noch entspannt dein Bier genießen.
Beachte bitte auch, dass für diese konditionelle Bewertung eine Leistung von mindestens 300 (bei Touren ab Schwierigkeitsbewertung
mindestens 400, ab
mindestens 500) Höhenmetern in der Stunde (im Aufstieg am Wanderweg ohne schweres Gepäck) Voraussetzung ist.
You enjoy walks, you like it unhurried. 2 to 3 hours of walking time are no issue for you.
You like unhurried walks but do appreciate something more challenging. 5 hours walking time are finde with you.
You are already a bit ambitious and you don’t mind 6 to 7 hours walking time.
You are in great shape, 8 to 9 hours of walking / climbing are not your limit.
You are physical fitness is way beyond average, even after 9 to 10 hours of walking / climbing you will enjoy your beer with a smile.
Please consider the minimum climbing rate based on these degrees of fitness 300 m or 1000 ft vertical per hour. From level
and higher it is 500 m or 1500 ft vertical per hour, both with light backpacks.
Technik:
In der untersten Schwierigkeitsstufe bewegst du dich an der Grenze zwischen Piste und freiem Skiraum.
Du kannst mit diesem Eigenkönnen schon an meinen „Geführten Skitouren für Anfänger“ teilnehmen.
Wenn du dich steigern möchtest, empfehle ich dir den Kurs „Schnupperskitouren – von der Piste ins Gelände“.
Du beherrschst den sicheren Stemmschwung in jeder Schneeart in sanftem, maximal wenig mehr als
30° geneigtem Gelände. Im Aufstieg kommen keine oder nur vereinzelte Spitzkehren vor.
In gelegentlichen Steilstücken von 30 bis 35° bereitet dir der sichere Stemmschwung keine Probleme.
Für den Aufstieg benötigst du Spitzkehrentechnik.
In mäßig geneigtem Gelände schwingst du parallel, häufige Steilpassagen um 35°, gelegentlich auch mehr,
schaffst du mit sicherem Stemmschwung. Im Aufstieg ist auf deine Spitzkehren Verlass.
Vereinzelte Tragepassagen bis zu 40° meisterst du mit Steigeisen.
Leichte Kletterstellen* (max. UIAA I–II) sind für dich gut machbar.
Du bist ein sehr guter Skifahrer und beherrschst den Stemm- oder Parallelschwung in jeder Schneeart
auf einer durchschnittlichen Hangneigung von 35 bis 40°. Du bist in punkto Spitzkehrentechnik auch im
exponierten Gelände sattelfest. Häufige Tragepassagen um die 40° mit Steigeisen wie auch gelegentliche
Kletterstellen* (max. UIAA II) nehmen dir nicht den Mut.
*I. a. nicht obligatorisch.
In the lowest difficulty level, you move on the border between ski run and off-piste area. You can already participate in my „guided ski tours for beginners“ with this own skills. If you want to improve, I recommend you the course „Skitours for Beginners – from Piste to Off-Piste“.
You mastered the safe stem turn in each type of snow in gentle, max. little more than 30 ° inclined terrain. In ascent, there are no or only occasional switchbacks.
In occasional steep sections of 30 to 35 °, the safe stem turn does not cause you any problems. For the ascent you need switchback technique.
In moderately sloping terrain you ski in parallel, frequent steep passages around 35 °, occasionally more, you can do with a safe stem turn. On the ascent your switchbacks are reliable. Occasional carrying passages up to 40 ° you overcome with crampons. Lightweight climbing sections * (max UIAA I-II) are possible for you.
You are a very good skier and master the stem or parallel turn in any type of snow on an average slope of 35 to 40 °. You are also saddle-fast in the exposed area when it comes to switchback technique. Frequent carrying passages around 40 ° with crampons as well as occasional climbing sections * (max. UIAA II) do not take the courage.
*In general not obligatory.
Es sind keine speziellen Techniken notwendig. Etwas Trittsicherheit bringst du mit.
Du beherrscht das Gehen mit Steigeisen in gelegentlichen Gletscherpassagen mit 30 bis 35° Neigung.
Auch wenn sich steile Gletscher- oder Firnpassagen von 30 bis 35° häufen, bewegst du dich sicher. Dein Technikrepertoire schließt (ab dieser Schwierigkeitsstufe) das Steigen mit Frontalzacken ein. Vereinzelte leichte Kletterstellen (max. UIAA I bis II) überwindest du zügig.
Obwohl der Großteil der Tour in steilem Gletscher- oder Firngelände von durchschnittlich 35°, manchmal auch 40° verläuft, fühlst du dich noch wohl. Mittelschwere Kletterstellen (UIAA II bis III) meisterst du ohne lange zu überlegen.
In der höchsten Schwierigkeitsstufe ist eine absolut sichere Frontalzackentechnik obligatorisch. Du musst Gletscher- oder Firnpassagen bis zu 45°, vereinzelt bis zu 50° überwinden. Du bist ein guter Felskletterer, der sich vor schwierigen Schlüsselstellen (max. UIAA III bis IV) nicht scheut.
No specific skills necessary, just the usual sure-footedness.
You are able to climb and descend with crampons on occasional glaciers of up to 30 to 35 degrees slopes.
Even in frequent 35 degrees glacier slopes you feel confident. From this degree of difficulty on you can reliably use your front points. You manage occasional easy climbing difficulties (UIAA I – II) without hesitation.
Even though most of the tour you will be exposed to steep glacier and snow slopes of 35 up to 40 degrees you are comfortable with that. You routinely manage medium climbing difficulties (UIAA II – III).
The highest level of difficulty requires superior front point technique. You will have to deal with glacier and snow slopes beyond 45 and up to 50 degrees. You are a good rock climber not hesitating to deal with difficulties of (UIAA III – IV).
Maximale Teilnehmer: 3
Preis: Normalweg: 3 Personen Euro 354.-, 2 Personen Euro 468.-, 1 Person Euro 732.-; Stüdlgrat: 2 Personen Euro 447.-, 1 Person Euro 750.-
Inklusive: Anseilgurt, Steigeisen
Beschreibung
Geführte Tour auf den Großglockner: Dein Gipfelmoment ab August
Wenn die Tage ab August langsam wieder etwas kürzer werden, bricht am Großglockner die vielleicht schönste Zeit für Bergsteiger an. Die Phase vom Spätsommer bis in den goldenen Oktober hinein bietet oft die stabilsten Verhältnisse des ganzen Jahres.
Egal ob im spätsommerlichen August oder im herbstlichen Spätjahr – erlebe den Großglockner mit einem Bergführer von Firngrat einen unvergesslichen Gipfelsieg auf 3.798 m.
Treffpunkt: Kals am Großglockner, Lucknerhaus; Österreich
Charakter
Je nach Route einfache bis schwierige 2-Tagestour.
Anforderungen
Technisch: Sicheres Gehen mit Steigeisen. Je nach Route können kurze Passagen (max. 50 m) bis zu 40 Grad und mehr steil sein (verhältnissabhängig). Zügiges Klettern im Felsgelände im Schwierigkeitsgrad II bis IV. Für den Normalweg gilt allgemein Trittsicherheit (mit und ohne Steigeisen) und klettern im Grad I bis II (kurze Passagen).
Konditionell: Tagesetappenlänge routenabhängig.
Details
- Teilnehmerzahl: Je nach Route mind. 1 bis max. 3 pro Bergführer.
- Leistungen Inklusive: Organisation und Reservation, Führung durch staatlich geprüften Bergführer, eventuell benötigtes Leihmaterial.
- Leistungen Exklusive: Halbpension für Gäste und Bergführer (Übernachtung im DZ bzw. Lager, Frühstück, Abendessen).
- Sonstiges: Versicherung (Unfall, Reiserücktritt) ist Sache der Teilnehmer. Lesen Sie bitte die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Termine
Programmablauf/Tourenverlauf
900 m bis 1500 m
0 m
3 Stunden
350 m
1900 m
6 bis 7 Stunden
FAQ – Häufige Fragen zur Großglockner Hochtour
Warum die Monate ab August ideal für den Großglockner sind:
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Beste Felsverhältnisse: Ab August ist der Fels am Stüdlgrat oder Normalweg meist komplett aper (schneefrei). Das sorgt für optimalen Grip beim Klettern und Gehen am Seil.
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Stabileres Bergwetter: Die berüchtigten, plötzlichen Wärmegewitter des Frühsommers werden ab August deutlich seltener. Es dominieren oft beständige Hochdrucklagen mit grandioser Fernsicht.
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Perfekter Rhythmus: Die Temperaturen sind ideal – nicht mehr ganz so drückend heiß im langen Hüttenaufstieg, aber immer noch angenehm genug für eine ausgiebige Gipfelrast.
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Entspanntere Atmosphäre: Nach dem absoluten Hauptansturm im Hochsommer pendelt sich der Betrieb auf den Hütten langsam wieder ein. Es wird spürbar gemütlicher und uriger auf der Stüdlhütte oder der Erzherzog-Johann-Hütte.
Welche Routen auf den Gipfel bieten wir an:
Je nach deinen Vorlieben und den aktuellen Verhältnissen wählen wir den optimalen Weg auf den höchsten Punkt Österreichs:
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Der Normalweg (max. 3 Personen pro Bergführer, ab 354.- € pro Person): Der klassische Anstieg über das Leitl und den Kleinglockner. Perfekt für ambitionierte Bergwanderer, die ihre erste große Hochtour anpacken wollen.
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Der Stüdlgrat (max. 2 Personen pro Bergführer, ab 447.-€ pro Person): Die elegante Linie über den Südwestgrat. Ein Traum für Bergsteiger mit Erfahrung, die homogenen Felsgenuss (bis zum III. Schwierigkeitsgrad) in einer gewaltigen Kulisse suchen.
- Der Nordwestgrat und Routen über die Nordwand (max. 1 bis 2 Personen pro Bergführer, Preis nach Vereinbarung): Diese speziellen Routen erfordern fortgeschrittenes Eigenkönnen. Kontaktiere mich (Michael, geschäftsführender Bergführer) direkt per Handy (+43 664 2251792), Whatsapp oder E-Mail, um mehr über die verschiedenen Anstiege zu erfahren.
Was du mitbringen solltest (Deine Voraussetzungen):
Da wir zu Fuß und mit Steigeisen im kombinierten Gelände unterwegs sind, solltest du folgende Basics im Rucksack haben:
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Kondition: Ausdauer für Gehzeiten von 6 bis 8 Stunden und bis zu 1.300 Höhenmeter im Aufstieg.
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Technik: Absolute Trittsicherheit im weglosen, felsigen Gelände sowie Schwindelfreiheit (besonders für den exponierten Gipfelgrat).
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Erfahrung: Erste Erfahrungen im Gehen mit Steigeisen sind von Vorteil, aber kein Muss. Falls nötig, coachen wir dich im permanenten Seilschaftsverband direkt vor Ort.
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