Allalinhorn-Hohlaubgrat, Juli 26

Unser Aufstieg beginnt sehr bequem: Von Saas-Fee bringt uns die Seilbahn zur Station Morenia. Von dort wandern wir gemütlich in etwa 1,5 Stunden zur wunderschön gelegenen Britanniahütte. Nach einer Rast nutzen wir den Nachmittag für ein kurzes Gletschertraining am Hohlaubgletscher.

Tags darauf starten wir um 4:30 Uhr Richtung Allalinhorn. Unser Weg führt uns zunächst über den schnee- und spaltenfreien unteren Hohlaubgletscher. Als ab ca. 3.200 m die ersten Firnreste den Gletscher bedecken, beginnt auch die Spaltenzone. Dank der guten Verhältnisse – die Nacht war klar und kalt – können wir die teils dünnen Schneebrücken jedoch sicher überqueren. Nach einem weiteren, steilen Gletscherhang mit einigen großen Spalten erreichen wir den Ost- bzw. Hohlaubgrat des Allalinhorns.

Der Grat ist trotz der sehr geringen Schneebedeckung gut begehbar, sodass wir nach kurzer Zeit die Felsstufe vor dem Gipfel erreichen. Die sehr glatten Felsen im unteren Teil dieser Stufe sind mit einer Kette entschärft. Nach oben hin wird das Gelände einfacher, und wenig später stehen wir auf dem Gipfel des 4.027 m hohen Allalinhorns.

Der Abstieg über den Normalweg – gefühlt kommen uns von dort schon Hunderte Gipfelaspiranten entgegen – ist tief ausgetreten, fast wie ein Saumpfad. So erreichen wir noch am Vormittag die Station Mittelallalin, von wo aus uns die Metro und die Seilbahn zurück nach Saas-Fee bringen.

Fazit: Eine wunderschöne, genussreiche und interessante Tour auf einen verhältnismäßig einfachen Viertausender.


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Preis: 2 Personen Euro 1325.-, 1 Person Euro 2330.-